Hallo wach!?
11. August 2019
In der dunklen Jahreszeit wird unser Schlaf-Wach-Rhythmus durcheinander gebracht. Warum ist das so und wie können dem entgegen wirken? Ein Erklärungsversuch ...

Der Herbst kommt mit großen Schritten - und damit auch die dunklen Monate. Im Herbst und Winter leiden viele Menschen unter einem veränderten Serotonin-Melatonin-Haushalt, der häufig durch einen Mangel an Tageslicht ausgelöst wird. In Dunkelheit schüttet der Körper vermehrt Melatonin aus - ein Hormon, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert. Dieser Prozess beginnt im Gehirn, wo Serotonin in Melatonin umgewandelt wird. Licht bremst diese Umwandlung, weshalb wir in der Nacht ein Vielfaches an Melatonin produzieren und im Winter fast doppelt soviel wie im Sommer. Melatonin macht müde und sorgt für einen tiefen Schlaf. Umgekehrt kann Melatoninmangel zu Schlafstörungen führen.
Diese Vorgänge könnten also der Grund dafür sein, dass wir uns im Winter oft müde und schlapp fühlen, uns zurückziehen und kuscheln möchten. Hinzu kommt, dass wir für die vermehrte Melatonin-Produktion mehr vom Glücksbotenstoff Serotonin benötigen. Um den Mehrbedarf auszugleichen, bekommen wir in der dunklen Jahreszeit vermehrt Lust auf Süßes. Denn unter anderem kann das Tryptophan in Schokolade den Serotoninspiegel heben. Das gilt umso mehr, wenn noch Stress hinzu kommt. Denn Cortisol, das bei Stress vom Körper gebildet wird, bremst den Tryptophanstoffwechsel.
Offensichtlich ist es also mehr als nur ein Gefühl: Die Sonne hat auch physiologisch einen entscheidenden Einfluss auf unser Befinden. Wie können wir dem entgegenwirken? Vor allem natürlich mit Bewegung an der frischen Luft bei Tageslicht. Ausgedehnte Spaziergänge durch den Herbstwald wirken wunder. Ebenfalls wichtig: Vitamin D3-Spiegel checken lassen! Dieser wichtige Nährstoff wird vom Körper bei Sonnenlicht produziert und ist entsprechend in Herbst und Winter Mangelware. Neben vielen anderen Funktionen unterstützt Vitamin D3 das menschliche Gehirn bei der Produktion von Serotonin. Damit ist es auch wichtig für die Prophylaxe von Depressionen.

Weiterbildung muss nicht immer im Seminarraum stattfinden. Immer mehr Menschen entdecken Bildungsurlaube, die Lernen mit Bewegung, Naturerlebnissen und persönlicher Entwicklung verbinden. Besonders beliebt sind Angebote, bei denen die Inhalte während geführter Wanderungen in den Bergen erarbeitet und durch Yoga-Einheiten ergänzt werden. Doch warum lohnt sich ein Bildungsurlaub mit Wandern und Yoga überhaupt? Welche Vorteile haben Arbeitnehmende davon – und warum sollten Arbeitgeber solche Bildungsmaßnahmen unterstützen?

Der Berufsalltag wird für viele Menschen zunehmend anspruchsvoller: Hohe Arbeitsdichte, ständige Erreichbarkeit und die Herausforderung, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen, können langfristig zu Stress und Erschöpfung führen. Umso wichtiger wird es, wirksame Strategien für Gesundheit, Resilienz und nachhaltige Leistungsfähigkeit zu entwickeln. Ein Bildungsurlaub mit den Schwerpunkten Yoga und Ayurveda bietet hierfür eine wertvolle Möglichkeit, neues Wissen zu erwerben und gleichzeitig aktiv etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun. Das kommt letztlich nicht nur den Arbeitnehmenden, sondern auch den Arbeitgebern zugute. Deshalb ist das Recht auf 5 Tage Bildungsurlaub pro Jahr als "Zusatzurlaub" inzwischen in fast allen Bundesländern gesetzlich verankert.













