Warum Yoga & Ayurveda als Bildungsurlaub eine gute Idee ist

30. Mai 2026

Der Berufsalltag wird für viele Menschen zunehmend anspruchsvoller: Hohe Arbeitsdichte, ständige Erreichbarkeit und die Herausforderung, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen, können langfristig zu Stress und Erschöpfung führen. Umso wichtiger wird es, wirksame Strategien für Gesundheit, Resilienz und nachhaltige Leistungsfähigkeit zu entwickeln. Ein Bildungsurlaub mit den Schwerpunkten Yoga und Ayurveda bietet hierfür eine wertvolle Möglichkeit, neues Wissen zu erwerben und gleichzeitig aktiv etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun. Das kommt letztlich nicht nur den Arbeitnehmenden, sondern auch den Arbeitgebern zugute. Deshalb ist das Recht auf 5 Tage Bildungsurlaub pro Jahr als "Zusatzurlaub" inzwischen in fast allen Bundesländern gesetzlich verankert.


Yoga: Mehr Resilienz und Stressresistenz im Berufsalltag


Yoga ist weit mehr als körperliche Bewegung. Die jahrtausendealte Praxis verbindet Körperübungen, Atemtechniken und Achtsamkeit zu einem ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die körperliche als auch die mentale Gesundheit stärken kann.


Gerade im beruflichen Kontext gewinnt Yoga zunehmend an Bedeutung. Studien zeigen, dass regelmäßige Yoga-Praxis dazu beitragen kann, Stress zu reduzieren, die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Durch bewusstes Atmen und gezielte Entspannungsübungen lernen Teilnehmende, auch in herausfordernden Situationen ruhiger und gelassener zu bleiben.


Diese Fähigkeit wird häufig als Resilienz bezeichnet – also die Kompetenz, mit Belastungen und Veränderungen konstruktiv umzugehen. Wer resilient ist, kann berufliche Herausforderungen besser bewältigen und bleibt auch in stressigen Phasen handlungsfähig. Yoga unterstützt die Entwicklung dieser inneren Widerstandskraft, indem es die Selbstwahrnehmung stärkt und einen bewussteren Umgang mit Stress fördert.


Darüber hinaus können viele der erlernten Techniken unkompliziert in den Arbeitsalltag integriert werden – etwa kurze Atemübungen vor wichtigen Meetings, kleine Bewegungseinheiten während langer Bildschirmarbeit oder Achtsamkeitsübungen zur mentalen Entlastung am Abend.


Ayurveda: Ein ganzheitlicher Gesundheitsansatz für mehr Balance


Während Yoga vor allem über Bewegung, Atmung und Achtsamkeit wirkt, ergänzt Ayurveda diesen Ansatz um eine umfassende Gesundheitslehre. Ayurveda, oft als „Wissen vom Leben“ übersetzt, stammt ebenfalls aus Indien und betrachtet Gesundheit als das harmonische Zusammenspiel von Körper, Geist und Lebensstil.


Im Ayurveda steht die individuelle Balance im Mittelpunkt. Dabei spielen Faktoren wie Ernährung, Tagesrhythmus, Bewegung, Schlaf und mentale Gesundheit eine wichtige Rolle. Ziel ist es, die persönlichen Bedürfnisse besser zu verstehen und Gewohnheiten zu entwickeln, die langfristig Gesundheit und Wohlbefinden fördern.


Für Berufstätige kann dieser ganzheitliche Blick besonders wertvoll sein. Viele Menschen erleben im Arbeitsalltag einen Mangel an Ausgleich, unregelmäßige Essgewohnheiten oder Schwierigkeiten bei der Regeneration. Ayurveda vermittelt praktische Impulse, um bewusster mit den eigenen Ressourcen umzugehen und gesunde Routinen in den Alltag zu integrieren.


Dazu gehören beispielsweise Empfehlungen für eine ausgewogene Ernährung, Rituale zur Entspannung oder Strategien für einen besseren Umgang mit Stress. Die Teilnehmenden lernen, Warnsignale des Körpers frühzeitig wahrzunehmen und präventiv für ihre Gesundheit zu sorgen.


Bildungsurlaub: Persönliche Entwicklung mit nachhaltigem Nutzen


Ein Bildungsurlaub bietet den idealen Rahmen, um sich intensiv mit den Themen Yoga und Ayurveda auseinanderzusetzen. Anders als ein klassischer Urlaub verbindet er Weiterbildung mit persönlicher Entwicklung. Die Teilnehmenden erwerben nicht nur theoretisches Wissen, sondern sammeln auch praktische Erfahrungen, die direkt in den Berufsalltag übertragen werden können.


Die Kombination aus Yoga und Ayurveda schafft dabei einen ganzheitlichen Lernansatz: Yoga stärkt die Fähigkeit zur Stressbewältigung und fördert Resilienz, während Ayurveda wertvolle Impulse für einen gesundheitsfördernden Lebensstil liefert. Gemeinsam unterstützen beide Methoden dabei, mehr Balance, Energie und Gelassenheit in das Berufsleben zu bringen.


Fazit


Yoga und Ayurveda im Bildungsurlaub sind eine sinnvolle Investition in die eigene Gesundheit und berufliche Leistungsfähigkeit. Yoga kann helfen, Stress abzubauen, die Resilienz zu stärken und die mentale Widerstandskraft zu fördern. Ayurveda ergänzt diesen Ansatz durch einen ganzheitlichen Blick auf Gesundheit, Ernährung und Lebensführung.


Wer sich bewusst Zeit für diese Form der Weiterbildung nimmt, gewinnt nicht nur neue Kenntnisse, sondern auch praktische Werkzeuge für einen ausgeglicheneren und gesünderen Berufsalltag. Damit wird der Bildungsurlaub zu einer nachhaltigen Ressource für mehr Wohlbefinden, innere Balance und langfristige Leistungsfähigkeit.


Hier geht's zu unseren Yoga- und Ayurveda-Bildungsurlauben!


30. Mai 2026
Weiterbildung muss nicht immer im Seminarraum stattfinden. Immer mehr Menschen entdecken Bildungsurlaube, die Lernen mit Bewegung, Naturerlebnissen und persönlicher Entwicklung verbinden. Besonders beliebt sind Angebote, bei denen die Inhalte während geführter Wanderungen in den Bergen erarbeitet und durch Yoga-Einheiten ergänzt werden. Doch warum lohnt sich ein Bildungsurlaub mit Wandern und Yoga überhaupt? Welche Vorteile haben Arbeitnehmende davon – und warum sollten Arbeitgeber solche Bildungsmaßnahmen unterstützen?
16. Oktober 2025
Wer hat Anspruch auf Bildungsurlaub in NRW? Der Großteil aller Arbeitnehmenden in NRW haben einen gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub. Doch es gibt auch Ausnahmen. Keinen Anspruch haben Arbeitnehmende: die weniger als 6 Monate für den Arbeitgeber tätig sind deren Betrieb weniger als 10 Beschäftigte hat (als freiwillige Leistung des Arbeitgebers ist Bildungsurlaub aber auch hier möglich) in Betrieben von 10 bis 50 Beschäftigten dürfen maximal 10 % der Belegschaft pro Jahr Bildungsurlaub beanspruchen Auszubildende dürfen zwar Bildungsurlaub nehmen, allerdings nur für die politische Weiterbildung Welche Veranstaltungen sind anerkennungsfähig Um als in NRW als Bildungsurlaub anerkannt zu werden, müssen die Seminare folgende Kriterien erfüllen: Der Veranstalter muss eine „nach AWbG NRW anerkannte Einrichtung der Arbeitnehmerweiterbildung“ sein. Es sind Inhalte der beruflichen oder politischen Weiterbildung möglich. Mindestdauer: 3 Tage, täglich mindestens 6 Zeitstunden. Der Veranstaltungsort darf maximal 500 Kilometer von der Landesgrenze Nordrhein Westfalens entfernt liegen (Ausnahme bilden Seminare, die an Orten von Gedenkstätten zum Nationalsozialismus durchgeführt werden). Das Seminar darf auch in Urlaubshotels stattfinden. Auch Online-Bildungsurlaube sind in NRW möglich. Wie stelle ich einen Antrag auf Bildungsurlaub in NRW? Damit der Bildungsurlaub genehmigt wird, muss er fristgerecht beim Arbeitgeber beantragt werden. In NRW liegt diese Frist bei mindestens 6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn. So funktioniert die Beantragung von Bildungsurlaub: Bildungsurlaub bei anerkanntem Träger auswählen und verbindlich buchen (Stornobedingungen beachten). Wichtig: Der Bescheid über die Anerkennung des Veranstalters als Träger von Bildungsveranstaltungen für NRW sollte vorliegen. Antrag auf Bildungsurlaub (erhältlich kostenlos beim Veranstalter des Bildungsurlaubs) ausfüllen und zusammen mit den geforderten Unterlagen (ggf. Seminarprogramm mit Ort und Dauer der Veranstaltung oder Anmeldebestätigung) beim Arbeitgeber einreichen. Bei Genehmigung des Arbeitgebers heißt es: Viel Spaß beim Seminar! Es besteht Anwesenheitspflicht. Falls der Arbeitgeber sich innerhalb der gesetzlichen Widerspruchsfrist nach Einreichen des Antrags nicht meldet, gilt die Teilnahme ebenfalls als genehmigt. Vorausgesetzt, es besteht keines genanntes Negativ-Kriterien zur Teilnahme und der Antrag wurde frist- und formgerecht eingereicht. Nach dem Seminar muss dem Arbeitgeber eine Teilnahmebescheinigung vorgelegt werden. Diese erhält man am Ende der Veranstaltung beim Anbieter. Fazit Bildungsurlaub in NRW ist eine perfekte Möglichkeit zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung, ohne dafür Jahresurlaub aufwenden zu müssen. Wer ein Angebot in einem schönen Urlaubsort wählt, kann mit Bildungsurlaub die Vorzüge von Fortbildung und Urlaub ideal kombinieren. Hier geht es zu unseren Bildungsurlauben, die in NRW anerkannt sind!
16. Oktober 2025
Wer hat in Hessen Anspruch auf Bildungsurlaub? In Hessen gilt der Bildungsurlaubs-Anspruch für Arbeitnehmende sowohl in der privaten Wirtschaft als auch im öffentlichen Dienst. Außerdem sind Auszubildende - mit Einschränkungen – anspruchsberechtigt. Keinen Anspruch auf Bildungsurlaub haben in Hessen normalerweise Beamte, Richter/innen und Soldaten/Soldatinnen sowie Minijobber. Wer 5 Tage pro Woche vollzeitbeschäftigt ist, hat in Hessen Anspruch auf 5 Tage Bildungsurlaub pro Kalenderjahr. Teilzeitkräfte haben einen anteiligen Anspruch. Dabei müssen die Veranstaltungen mindestens drei aufeinanderfolgende Tage und 6 Zeitstunden täglich umfassen. Wird der Bildungsurlaub im aktuellen Jahr nicht genutzt, kann er im Regelfall ins Folgejahr übertragen werden. Dazu muss bis spätestens zum 31. Dezember des Jahres eine formlose schriftliche Information beim Arbeitgeber abgegeben werden. Welche Veranstaltungen sind als Bildungsurlaub in Hessen anerkannt? Damit eine Veranstaltung als Bildungsurlaub in Hessen anerkannt werden kann, müssen bestimmte inhaltliche und organisatorische Voraussetzungen erfüllt sein. So dürfen hier nur anerkannte Träger Bildungsurlaubsveranstaltungen anbieten. Die zuständige Behörde ist das Hessische Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales. Zusätzlich muss auch die Veranstaltung selbst als Bildungsurlaub anerkannt sein. Dazu müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein: Veranstaltung aus einer dieser Kategorien: Politische Bildung Berufliche Weiterbildung Schulung zur Wahrnehmung eines Ehrenamtes Für berufliche Weiterbildung muss ein Berufsbezug bestehen. Dazu zählt auch die Verbesserung der sogenannten „Soft Skills“, wie zum Beispiel die individuelle Stressresilienz mit Yoga fördern oder Kommunikationsfähigkeit trainieren. Der Bildungsurlaub kann auch in einem schönen Hotel oder im Ausland stattfinden. So lässt sich Bildung mit Urlaub gut kombinieren! Welche Bildungsurlaube werden in Hessen nicht anerkannt? Veranstaltungen werden in Hessen nicht als Bildungsurlaub anerkannt, wenn sie vorrangig der Freizeitgestaltung dienen oder überwiegend private Allgemeinbildung vermitteln – ohne konkreten gesellschaftlichen oder beruflichen Bezug. Auch ausschließlich parteipolitische oder Verbandsinteressen sind nicht anerkennungsfähig. Wie stelle ich in Hessen einen Antrag auf Bildungsurlaub fristgerecht? Damit der Bildungsurlaub genehmigt wird, muss er fristgerecht beim Arbeitgeber beantragt werden. In Hessen liegt diese Frist bei mindestens 6 Wochen vor Veranstaltungsbeginn. So funktioniert die Beantragung von Bildungsurlaub: Bildungsurlaub bei anerkanntem Träger auswählen und verbindlich buchen (Stornobedingungen beachten). Wichtig: das Aktenzeichen der zuständigen Behörde oder der Originalbescheid müssen verfügbar sein. Antrag auf Bildungsurlaub (erhältlich kostenlos beim Veranstalter des Bildungsurlaubs) ausfüllen und zusammen mit den geforderten Unterlagen (ggf. Seminarprogramm, Anerkennungsbescheid oder Anmeldebestätigung) beim Arbeitgeber einreichen. Bei Genehmigung des Arbeitgebers heißt es: Viel Spaß beim Seminar! Es besteht Anwesenheitspflicht. Falls der Arbeitgeber sich innerhalb der gesetzlichen Widerspruchsfrist von 3 Wochen nach Einreichen des Antrags nicht meldet, gilt die Teilnahme ebenfalls als genehmigt. Eine Ablehnung ist grundsätzlich nur aus dringenden betrieblichen Gründen oder wenn bereits mehr als ein Drittel der Beschäftigten im laufenden Kalenderjahr Bildungsurlaub genommen hat. Nach dem Seminar muss dem Arbeitgeber eine Teilnahmebescheinigung vorgelegt werden. Diese erhält man am Ende der Veranstaltung beim Anbieter. Fazit Bildungsurlaub in Hessen ist eine gute Möglichkeit, sich weiterzubilden, ohne den Jahresurlaub dafür verwenden zu müssen. Arbeitnehmende können sich damit über ihre tägliche Arbeitsroutine hinaus fortbilden, neue Perspektiven gewinnen oder sich für ihr gesellschaftliches Engagement schulen. Hier geht's zu unserem Bildungsurlaubs-Programm!
6. Oktober 2025
Dass fast jeder Arbeitnehmende einen gesetzlichen Anspruch auf Bildungsurlaub bzw. Bildungsfreistellung hat, spricht sich langsam herum. Die Quote derjenigen, die das Angebot nutzen, steigt jährlich an - auch wenn sie sich mit rund 5 Prozent noch immer auf niedrigem Niveau bewegt. Besonders beliebt sind dabei Themen, die erst auf den zweiten Blick etwas mit dem Job zu tun haben. Wie zum Beispiel die vielen Angebote mit Yoga, Meditation oder Achtsamkeit. Ist Yoga als Bildungsurlaub sinnvoll? Klare Antwort: Ja! Yoga als Bildungsurlaub ist sinnvoll, denn er kann den Arbeitnehmenden wirkungsvolle Stressbewältigungs-Strategien an die Hand geben. Auch Konzentration und Teamfähigkeit können positiv beeinflusst werden, besonders durch die Schulung von Achtsamkeit und Gelassenheit. Yoga steigert die Kreativität, was zu frischen Ideen im Unternehmen führen kann. Insgesamt steigert Yoga die körperliche und geistige Gesundheit. Das kommt natürlich auch dem Arbeitgeber zugute. Die weiteren Vorteile für den Arbeitgeber liegen auf der Hand: Motivation und Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmenden werden gesteigert. Beschwerden durch langes Sitzen und Fehlhaltungen am Arbeitsplatz können entgegengewirkt werden. Arbeitgeber, die Ihren Mitarbeitern proaktiv Bildungsurlaub ermöglichen, pflegen eine wertschätzende Unternehmenskultur. Bildungsurlaub steigert die Mitarbeiterzufriedenheit. Worauf sollte ich achten, wenn ich einen Yoga-Bildungsurlaub buche? Der Bildungsurlaub sollte natürlich in Ihrem Bundesland offiziell anerkannt sein. Da eine Yogalehrer-Ausbildung leider nicht einheitlich geregelt ist, darf sich jeder "Yogalehrer" nennen. Achten Sie daher besonders auf die Qualifikation der Seminarleitung. So müssen z.B. Yogalehrer, die Mitglied im Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) oder der Deutschen Gesellschaft für Yogatherapie (DeGYT) sind, hohe Qualitäts-Anforderungen erfüllen. Zudem ist es empfehlenswert, dass die Seminarleitung auch eine pädagogische, psychologische oder medizinische Aus- oder Weiterbildung hat. Hier finden Sie anerkannte Bildungsurlaube mit Yoga .
6. Oktober 2025
Wer hat in Baden-Württemberg Anspruch auf Bildungsurlaub bzw. Bildungszeit? Arbeitnehmende, die Ihren Schwerpunkt in Baden-Württemberg haben und mindestens 12 Monate in Ihrem Job arbeiten können grundsätzlich Bildungsurlaub - oder vielmehr Bildungszeit, wie es hier heißt - beantragen. Außerdem können in Baden-Württemberg auch Auszubildende und Landesbeamte am Bildungsurlaub teilnehmen. Auf wieviel Tage Bildungsurlaub / Bildungszeit habe ich in Baden-Württemberg Anspruch? 5 Tage pro Jahr für Vollzeit-Beschäftigte Wird regelmäßig an weniger als fünf Tagen gearbeitet, verringert sich der Anspruch entsprechend Eine Übertragung auf das Folgejahr ist nicht möglich - nicht genutzter Bildungsurlaub verfällt ersatzlos Auszubildende können 5 Tage Bildungsurlaub / Bildungszeit in der gesamten Ausbildungszeit beantragen Welche Fristen gelten für Bildungsurlaub / Bildungszeit in Baden-Württemberg? Anträge auf Bildungsurlaub / Bildungszeit müssen spätestens neun Wochen vor Beginn der Bildungsmaßnahme schriftlich (oder per Email) beim Arbeitgeber gestellt werden. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, über den Antrag spätestens vier Wochen nach Eingang des Antrags zu entscheiden. Spätestens acht Wochen nach Seminarende muss der Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung beim Arbeitgeber einreichen. Ich arbeite in Baden-Württemberg. Wie kann ich Bildungsurlaub beantragen? Zunächst einmal suchen Sie sich ein Seminar aus, das in Baden-Württemberg anerkannt ist. Eine Liste unserer Seminare finden Sie hier . Dann beantragen Sie den Bildungsurlaub beim Arbeitgeber. Das entsprechende Antragsformular finden Sie bei uns in der jeweiligen Seminarbeschreibung zum kostenlosen Download. Der Arbeitgeber hat dann maximal 4 Wochen Zeit, über den Antrag zu entscheiden. Wann kann der Arbeitgeber Bildungsurlaub in Baden-Württemberg ablehnen? Beispielsweise aus dringenden betrieblichen Gründen oder wenn keine Vertretungsregelung gewährleistet ist, kann der Arbeitgeber den Bildungsurlaub / Bildungszeit-Antrag ablehnen. Die zuständige Landesbehörde in Baden-Württemberg hat ein „ Merkblatt für Beschäftigte und Arbeitgeber “ mit allen Rahmenbedingungen veröffentlicht. Kann ich Einspruch einlegen, wenn mein Arbeitgeber meinen Antrag auf Bildungsurlaub / Bildungszeit in Baden-Württemberg ablehnt? In Baden-Württemberg gibt es eine offizielle Schiedsstelle, die bei Uneinigkeit bezüglich der "Bildungszeitfähigkeit" einer beantragten Bildungsmaßnahme sowohl von Arbeitnehmer- als auch von Arbeitgeberseite angerufen werden kann. Falls Ihr Arbeitgeber also eine Maßnahme ablehnt, die frist- und formgerecht beantragt und deren Veranstalter in Baden-Württemberg anerkannt ist, können Sie hier Beschwerde einlegen. Welcher Bildungsurlaub ist in Baden-Württemberg anerkannt? In Baden-Württemberg können grundsätzlich Seminare zur politischen, beruflichen oder ehrenamtlichen Weiterbildung anerkannt werden. Zum Beispiel ist Bildungsurlaub zum Thema Stress, Stressmanagement und Resilienz mit Yoga, aber auch zum Thema Kommunikation möglich. Zur beruflichen Weiterbildung gehören Maßnahmen, die "Beschäftigten ermöglichen, ihre berufsbezogenen Kenntnisse, Fertigkeiten, Entwicklungsmöglichkeiten und Fähigkeiten zu erhalten, erneuern, verbessern oder zu erweitern." Dazu gehören in der Regel auch die sogenannten "Softskills", also persönliche und überfachliche Kompetenzen wie Resilienz, Kommunikation, Teamfähigkeit oder emotionale Intelligenz. Hier finden Sie unsere Bildungsurlaube, die in Baden-Württemberg anerkannt sind .
15. Mai 2025
Im Gegensatz zum klassischen "Heilfasten", bei dem oft nur Flüssigkeit konsumiert wird, darf beim Basenfasten gegessen werden. Dabei wird aber auf bestimmte säurebildende Lebensmittel verzichtet. Auf die richtige Auswahl kommt es also an!
26. Februar 2025
Die OrthoMatte verbindet Vibration mit Akupressur. So soll die Wirkung der insgesamt über 7000 stimulierenden Dornen vervielfacht werden. Das probieren wir natürlich gleich mal aus....
1. Oktober 2023
Fünf Tage Extra-Urlaub z.B. für Yoga, Meditation oder Sprachkurse - und nur wenige nehmen sie in Anspruch! Viele Arbeitnehmer wissen nicht, dass ihnen per Gesetz zusätzlicher Urlaub zur Weiterbildung zusteht. Eine ganze Woche (fünf Arbeitstage) dürfen sie zusätzlich zum Jahresurlaub nutzen, um sich in einem Thema nach Wahl fortzubilden. Wir erklären, wie es geht...
14. September 2023
Hatha-Yoga Genau genommen ist Hatha Yoga eigentlich kein Yogastil, sondern vielmehr ein Überbegriff für die meisten im Westen praktizierten Yogastile, die mit der Mischung aus Körper-, Atem- und Meditationsübungen arbeiten. „Hatha“ bedeutet so viel wie Kraft oder auch Hartnäckigkeit. Damit wird deutlich, dass das eigentliche Ziel des Yoga mit einer gewissen Anstrengung verbunden ist. Wichtig ist vor allem eine regelmäßige Übungspraxis. Das Wort wird aber auch manchmal gedeutet als Verbindung der Silben "Ha" für Sonne (Kraft, erhitzend) und "tha" für Mond (Stille, kühlend). Hatha Yoga soll also eine Verbindung der beiden Elemente und damit einen Ausgleich bewirken. Yoga in der Tradition T. Krishnamacharya/T.K.V. Desikachar (auch "Viniyoga“ genannt) Diese auf dem Hatha Yoga basierende Tradition ist vielleicht die grundlegendste der heutigen Zeit - aber dennoch vergleichsweise unbekannt. Der hochverehrte indische Yogameister Sri Tirumalai Krishnamacharya lehrte in besonderer Weise und war Lehrer vieler bekannter Yogalehrerinnen und –lehrer, wie beispielsweise B.K.S. Iyengar, Pattabhi Jois, Indira Devi oder sein Sohn T.K.V. Desikachar. Atmung und Bewegung werden in dieser Übungspraxis präzise koordiniert, die Abläufe sind meist fließend (dynamisches Üben). Philosophie, Reflexion und Meditation nehmen einen großen Stellenwert ein, denn die Wirkung soll ganzheitlich Körper und Geist erfassen. Kernpunkt ist die individuelle Anpassung der Übungen an die Bedürfnisse des Einzelnen. "Yoga soll für alle praktizierbar sein" ist die Devise. Auf Alter, Fitness-Level und Yoga-Erfahrung wird bei der Auswahl der Übungen eingegangen. Entsprechend ist der Einzelunterricht mit der Erstellung eines individuellen Übungsprogramms optimal. Doch auch Gruppenunterricht wird angeboten, dann meist mit einem übergeordneten Thema für einen Kursblock. Ashtanga- oder Vinyasa-Yoga ... ist eine sportlich-fordernde Form des Yoga. Vom Inder Sri Krishna Pattabhi Jois entwickelt (auch er war Schüler des berühmten Krishnamacharya), werden in dieser dynamischen Form des Hatha-Yoga eine Reihe festgelegter Asanas geübt, die oft mit einer bestimmten Atmung (Ujjayi) verbunden wird. Sprünge und kraftvolle Haltungen bringen die Teilnehmer ins Schwitzen und sollen so entgiftend wirken. Nur für junge, sehr sportliche Yogis geeignet, die keinerlei körperlichen Beschwerden oder Rückenprobleme haben. Iyengar-Yoga ... wurde vom Inder B.K.S. Iyengar, einem Schüler von T. Krishnamacharya, begründet und zeichnet sich durch die kraftvolle und exakte, meist statische Ausführung von Asanas aus, oftmals auch mit Hilfsmitteln wie Klötzen oder Gurten. Jivamukti-Yoga ... verfolgt einen tänzerisch-fließenden Ansatz mit viel Gesang. Er wurde in den 80er Jahren in New York entwickelt und soll mentale Stärke und Ausgeglichenheit fördern. Kundalini-Yoga ... verfolgt die Lehre von Yogi Bhajan, der mit dieser Yogaform die „Kundalini“ anregen wollte. Diese Energie sitzt im Becken und wird oft als ruhende Schlange dargestellt. Das Erwecken der Kundalini soll durch intensive Atemübungen (Pranayama), Körperhaltungen (Asana), reinigende Übungen (Kriya), Meditation und das Singen von Mantras erreicht werden. Kundalini-Yoga ist eine entsprechend ruhige und meditative Yoga-Form. Power-Yoga ... ist ein amerikanisch-sportlicher Yogastil, der durch viele Prominente bekannt wurde. Unter anderem sollen angeblich Madonna oder Claudia Schiffer auf Power-Yoga vertrauen. Durch längeres Halten von Yoga-Positionen soll Koordination, Kraft und Balance geübt werden. Insgesamt ist Power-Yoga eher ein forderndes Sport-Workout mit Asanas als eine ernsthafte Yoga-Praxis. Prana Flow ... wurde durch seine Erfinderin, die Amerikanerin Shiva Rea, die sich selbst als "Feuerhüterin" bezeichnen lässt und Ihre Workshops vornehmlich in den schönsten Urlaubsgebieten der Welt anbietet, ebenfalls als Marke geschützt. Diese Variante des Vinyasa-Yoga zeichnet sich durch fließende, dynamische Bewegungen aus, die das „innere Feuer“ (Agni) stärken sollen. Das Ganze erscheint wie ein trendiges Lifestyle-Geschäftsmodell und ist für junge und sportliche Teilnehmer geeignet. Raja-Yoga ... bezeichnet den meditativen Stil, der Bezug nimmt auf die Philosophie des „achtgliedrigen Pfads“ der alten Schriften des Inders Patanjali. Hier wird verstärkt mental gearbeitet. TriYoga ... ist ebenfalls eine geschützte Marke, diesmal unter der Regie der Amerikanerin Kali Ray, die Yoga nicht von einem Lehrer, sondern im Selbststudium erlernt hat. Neben fließend ausgeführten Asanas und Pranayama gibt es hier eine Reihe von Handmudras (Fingerstellungen). Laut Kali Ray, die sich "Kaliji" nennt, wurden ihr diese Handmudras durch die "Kundalini" selbst eingegeben. Yin-Yoga ... ist ebenfalls ein Yogatrend aus den USA. Dieser ruhige Yogastil stellt eine Art Gegenpol zum sportlichen Ashtanga-Yoga dar. Die Körperübungen werden ohne aktive Muskelkraft über einen längeren Zeitraum von drei bis fünf Minuten gehalten. So soll bis in die tieferen Körperschichten hinein gedehnt und verklebte Faszien auf sanfte Weise gelöst werden. Hormon-Yoga ... wurde im Original von der Brasilianerin Dinah Rodrigues entwickelt. Bestimmte Asanas aus dem Hatha-Yoga und Kundalini-Yoga werden dabei mit Energie- und Atemübungen kombiniert. Vorrangig sollen die Eierstöcke, Schilddrüse und Nebennieren stimuliert werden, um die Hormonproduktion anzuregen. Bikram-Yoga ... ist eine eingetragene Marke. Die immer gleiche rechtlich geschützte Serie von 24 Yoga-Übungen werden in einem auf 40 Grad geheizten Raum bei etwa 40 Prozent Luftfeuchtigkeit praktiziert. Dazu kommen noch zwei Atemübungen (Pranayama). Der aufgrund verschiedener Vorkommnisse und Gerichtsverfahren sehr umstrittene Inder Bikram Choudhury hat diese Reihenfolge zusammengestellt und schützen lassen. Seine sehr wirtschaftliche Sicht auf Yoga und die Idee, einen Wettbewerb daraus zu machen (was im krassen Gegensatz zu den Aussagen der Yogaphilosophie steht) sorgt bei vielen Yogalehrern für Unmut. Flying- oder Aerial-Yoga ... ist eine relativ neue, akrobatische Yogaform, bei der die Schüler Asanas mit einem an der Decke befestigten Tuch praktizieren. Hier ist erhöhte Körperspannung gefragt, ein gutes Gleichgewichtsgefühl und ein wenig Mut. Acro-Yoga ... stellt körperlich sicher die größten Anforderungen an die Übenden. Bei dieser Mischung aus Akrobatik, Cheerleading und Yoga ist ein Partner notwendig, der den anderen in verschiedenen "schwebenden" Positionen hält.
14. September 2023
Das Allgäu ist schön. Seine sanften Hügel und die sattgrüne Natur bilden den perfekten Rahmen für Wandern, Wellness - und Meditation! So auch für die Retreats, die fast jede Woche im Buddha-Haus unweit von Kempten stattfinden. Ein langes Wochenende oder eine ganze Woche mit Achtsamkeit, Ruhe und Einkehr, scheinbar am Ende der Welt. Obwohl die Aufgabe des Buddha-Hauses die Vermittlung der Lehre des Buddha ist, muss man kein Buddhist sein, um hier ein Seminar zu belegen. Die Veranstaltungen sind offen für alle, niemand wird "bekehrt". Meditation ist schließlich keine religiöse Praxis, sondern besitzt eine wohltuende Wirkung auf die körperliche und geistige Gesundheit. Prädikat also: sehr empfehlenswert! So begebe ich mich auch auf meine ganz persönliche Auszeit vom Alltag. Von Donnerstag bis Sonntag keine Mails, kein Telefon, keine Arbeit, keine Familie - mal wirklich raus aus allem! Allerdings ist Meditieren eine Auszeit der anderen Art. Denn statt Wellness, Massage und Sauna geht es auf einem Meditations-Retreat vergleichsweise straff zu. In diesem Fall heißt die Routine: Aufstehen um 6:00 Uhr, dann Meditation, Yoga und Frühstück. Danach reihen sich Sitz- und Gehmeditation aneinander, nur unterbrochen von den Essenspausen, freiwilligen Arbeitseinsätzen im Haus und kurzen Gesprächen mit Kursleiterin Karen Kold-Wagner. Am Abend gibt es noch Vorträge zu verschiedenen Themen des Buddhismus. Was sich auf den ersten Blick vielleicht etwas hart anhört, ist auf den zweiten Blick eine wohltuend gleichförmige Tagesstruktur. Jede Tätigkeit hat ihre Zeit, nichts wird gleichzeitig gemacht, kein Multitasking, kein unnötiges Geplapper. Es wird geschwiegen, um besser "bei sich" bleiben zu können. Handy und Fernsehen sind natürlich tabu, Achtsamkeit ist das große Zauberwort während des gesamten Aufenthaltes. Achtsam essen, achtsam gehen, achtsam arbeiten. Das müssen die meisten Teilnehmer erst einmal wieder lernen, denn im Alltag herrscht die Zerstreuung. Im Buddha-Haus will man das Gegenteil erreichen: den Geist auf eine einzige Sache ausrichten. In der Meditation ist das zum Beispiel der Atem, eine Empfindung an einer bestimmten Körperstelle oder ein Gefühl, wie zum Beispiel die berühmte "Liebende Güte" der Buddhisten. Vier Tage sind eine kurze Zeit, um das zu üben. Und wenn man wieder zurück nach Hause fährt, gewöhnt man sich schnell wieder an den alten Rhythmus. Dennoch: die Teilnehmer berichten in der Regel, einen wichtigen Anstoß für mehr Achtsamkeit im Alltag erhalten zu haben. Die Meditationspraxis können viele auch im heimischen Umfeld weiter führen und so nach einiger Zeit des Übens von den vielen positiven Auswirkungen profitieren. Die sind so vielfältig und erstaunlich, dass die Neurowissenschaft darüber gerade ins Schwärmen gerät. Doch dafür braucht es einen extra Blog-Artikel. Fest steht: Die Anstrengung lohnt in jedem Fall! Die regelmäßigen Seminare im Buddha-Haus sind sehr preiswert. Das ist nur möglich, weil die Initiative als gemeinnütziger Verein betrieben wird und zum größten Teil von Spenden lebt. Die Teilnehmer müssen ihren Teil zum Unterhalt dazu tun und durch "selbstlose Hilfe" das Team vor Ort unterstützen. Dabei haben die Gäste die Wahl zwischen Diensten wie Spülen, Putzen oder Gartenarbeit. Wohlgemerkt: nur eine Stunde täglich. Schon im Jahr 1989 ließ die buddhistische Nonne und Meditationsmeisterin Ayya Khema das alte Bauernhaus bei Kempten zum Buddha-Haus umbauen - und damit zum Zentrum des Buddhismus in Bayern. Im Winter 2018 wurde es renoviert und erweitert. Viele neue Gästezimmer wurden geschaffen, durch einen Anbau wurde der Meditationsraum vergrößert, Fensterflächen lassen reichlich Licht und Luft hinein. Die Gästezimmer sind sehr einfach eingerichtet, aber sauber und zweckmäßig - mit heimischen Hölzern und weiß getünchten Wänden. Das Essen ist vegetarisch aus Bioanbau, gesund und gleichzeitig sehr lecker. Wer Lust bekommen hat, es einmal auszuprobieren und ein Seminar im Buddha-Haus zu buchen, findet hier die Kursprogramme und weitere Informationen: https://www.buddha-haus.de/
Mehr anzeigen