Ölwechsel
17. September 2019
Im Ayurveda kennt man das Ölziehen zur Mundhygiene und zur Entgiftung. Was das genau ist, wie es wirkt und wie es funktioniert, lesen Sie hier ...

Ayurveda und Öl das ist wie Topf und Deckel. Ohne Öl geht es im Ayurveda einfach nicht. Öl macht äußerlich geschmeidig, bindet Schmutz und Giftstoffe. Besonders empfohlen wird im Ayurveda das sogenannte „Ölziehen“, bei dem Öl für einige Minuten durch die Zähne gezogen wird. Dieses Verfahren ist nicht nur im Ayurveda bekannt, sondern auch in der westlichen Naturheilkunde. Beispielsweise ist es in Italien verbreitet, täglich einen Löffel Olivenöl durch den Mund zu ziehen. Zum einen dient Ölziehen der Dentalhygiene. So soll Karies und Zahnfleischproblemem vorgebeugt werden. Zum anderen hat es aber auch eine antitoxische Wirkung, denn das Öl bindet Giftstoffe, Bakterien und Beläge. Aus ayurvedischer Sicht hilft Ölziehen außerdem dabei, Ama* aus dem Körper – speziell aus dem Mundraum – zu entfernen.
Welches Öl ist geeignet?
Zum Ölziehen kann man eigentlich jedes reine Basisöl verwenden, zum Beispiel Sonnenblumenöl (Kapha), Sesamöl (Vata), Kokosöl (Pitta), Leinöl, Weizenkeimöl oder kaltgepresstes, natives Olivenöl. Inzwischen findet man spezielles Mundziehöl auch im Drogeriemarkt bei den Zahnhygiene-Artikeln. Hier wurde Minzöl hinzugefügt, was es wohlschmeckender macht und einen leicht frischen Geschmack im Mund hinterlässt. Es ist allerdings eine Mischung und kein reines Basisöl. Letztenendes ist es auch eine Geschmackssache, denn Öl so lange im Mund zu behalten kann bei Manchem nach einiger Zeit Brechreiz verursachen.
So geht’s:
einfach einen Teelöffel Öl am morgen in den Mund nehmen und für mindestens 5 Minuten, maximal bis zu 20 Minuten durch die Zähne ziehen und den Mundraum damit spülen. Danach das Öl unbedingt vollständig in ein Papiertuch ausspucken und im Mülleimer entsorgen. Bitte das Öl nicht ins Waschbecken spucken! Danach Zunge mit einem Esslöffel oder einem speziellen Zungenschaber säubern und erst danach die Zähne putzen.
*Ama = Begriff aus dem Ayurveda für Schlackenstoffe, Unverdautes, Giftstoffe

Weiterbildung muss nicht immer im Seminarraum stattfinden. Immer mehr Menschen entdecken Bildungsurlaube, die Lernen mit Bewegung, Naturerlebnissen und persönlicher Entwicklung verbinden. Besonders beliebt sind Angebote, bei denen die Inhalte während geführter Wanderungen in den Bergen erarbeitet und durch Yoga-Einheiten ergänzt werden. Doch warum lohnt sich ein Bildungsurlaub mit Wandern und Yoga überhaupt? Welche Vorteile haben Arbeitnehmende davon – und warum sollten Arbeitgeber solche Bildungsmaßnahmen unterstützen?

Der Berufsalltag wird für viele Menschen zunehmend anspruchsvoller: Hohe Arbeitsdichte, ständige Erreichbarkeit und die Herausforderung, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen, können langfristig zu Stress und Erschöpfung führen. Umso wichtiger wird es, wirksame Strategien für Gesundheit, Resilienz und nachhaltige Leistungsfähigkeit zu entwickeln. Ein Bildungsurlaub mit den Schwerpunkten Yoga und Ayurveda bietet hierfür eine wertvolle Möglichkeit, neues Wissen zu erwerben und gleichzeitig aktiv etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun. Das kommt letztlich nicht nur den Arbeitnehmenden, sondern auch den Arbeitgebern zugute. Deshalb ist das Recht auf 5 Tage Bildungsurlaub pro Jahr als "Zusatzurlaub" inzwischen in fast allen Bundesländern gesetzlich verankert.













