Yogatherapie: Aktive Unterstützung in der Corona-Krise
23. April 2021
Die Corona-Krise verlangt uns körperlich einiges ab. Viele Menschen bekommen Rückenprobleme durch wenig ergonomische Homeoffice-Arbeitsplätze. Der Bewegungsmangel in diesen Zeiten kommt erschwerend dazu. Aber auch auf seelischer Ebene hat das vergangene Jahr Spuren hinterlassen. Viele berichten von Zukunftsängsten, Schlafstörungen, Einsamkeit oder depressiven Verstimmungen. Gerade jetzt im Lockdown kann der ganzheitliche Ansatz der Yogatherapie unterstützen. Er kann aktiv von jedem genutzt und auch ergänzend zu schulmedizinischen Behandlungen eingesetzt werden.

Möglichst Mehrmals pro Woche selbständig die Matte ausrollen und ein auf die eigenen Beschwerden zugeschnittenes Yogaprogramm üben – das ist Yogatherapie. Das Programm erstellt ein speziell ausgebildeter Yogatherapeut, der durch regelmäßige Einzelstunden auch die persönliche Betreuung während des gesamten Therapiezeitraums gewährleistet. Dabei geht es nicht nur um „Asana“, die Körperhaltungen des Yoga, sondern immer auch um Atemübungen, Reflexion und Meditation.
Dass Körper und Geist wechselseitig Einfluss aufeinander nehmen, ist wissenschaftlich inzwischen gut belegt. So kann sich emotionaler Stress beispielsweise in Verspannungen äußern, die dauerhaft wiederum den Stresslevel erhöhen. Um es mit Oskar Wilde zu sagen: „Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele und die Seele durch den Körper zu heilen.“
In der Yogatherapie wird der gesamte Mensch betrachtet, nicht nur das Symptom. Ziel ist die Förderung des Gesunden und die Unterstützung der körpereigenen Selbstheilungskräfte. Yoga beeinflusst zeitgleich das vegetative Nervensystem, die körpereigene Abwehr und das gesamte Muskel-Skelett-System.
Und das Beste: Yogatherapie kann jeder durchführen, unabhängig von Alter, Fitness oder bereits vorhandener Yogaerfahrung. Einzige Voraussetzung ist die Bereitschaft, Selbstverantwortung für den eigenen Körper zu übernehmen – also regelmäßig zu üben. Dabei ist für Yogatherapie kein besonderes Equipment nötig. Sie kann leicht in den Alltag eingebaut werden, die Übungsdauer passt der Therapeut individuell an den Tagesablauf und die Ziele des Einzelnen an.
Für alle, die es ausprobieren möchten, biete ich als Heilpraktikerin und Yogatherapeutin ein ein günstiges Jahresangebot, das auch im Lockdown möglich ist.

Weiterbildung muss nicht immer im Seminarraum stattfinden. Immer mehr Menschen entdecken Bildungsurlaube, die Lernen mit Bewegung, Naturerlebnissen und persönlicher Entwicklung verbinden. Besonders beliebt sind Angebote, bei denen die Inhalte während geführter Wanderungen in den Bergen erarbeitet und durch Yoga-Einheiten ergänzt werden. Doch warum lohnt sich ein Bildungsurlaub mit Wandern und Yoga überhaupt? Welche Vorteile haben Arbeitnehmende davon – und warum sollten Arbeitgeber solche Bildungsmaßnahmen unterstützen?

Der Berufsalltag wird für viele Menschen zunehmend anspruchsvoller: Hohe Arbeitsdichte, ständige Erreichbarkeit und die Herausforderung, Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen, können langfristig zu Stress und Erschöpfung führen. Umso wichtiger wird es, wirksame Strategien für Gesundheit, Resilienz und nachhaltige Leistungsfähigkeit zu entwickeln. Ein Bildungsurlaub mit den Schwerpunkten Yoga und Ayurveda bietet hierfür eine wertvolle Möglichkeit, neues Wissen zu erwerben und gleichzeitig aktiv etwas für das eigene Wohlbefinden zu tun. Das kommt letztlich nicht nur den Arbeitnehmenden, sondern auch den Arbeitgebern zugute. Deshalb ist das Recht auf 5 Tage Bildungsurlaub pro Jahr als "Zusatzurlaub" inzwischen in fast allen Bundesländern gesetzlich verankert.













